Menschenrechtstag 2020

Anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2020, fand eine Kundgebung der TGSL (Tibetische Gemeinschaft in der Schweiz& Liechtenstein) in Genf vor dem UNO-Gebäude statt. Norzom Jordenkhangsar, Vizepräsidentin der TFOS, hielt im Namen der TFOS eine Rede. Sie appellierte an den Bundesrat, den Volksvertreterinnen und Volksvertreter und die vereinten Nationen, China für die Menschenrechtsverletzungen in Tibet sowie in anderen Gebieten unter der Regime der chinesischen Regierung, zur Rechenschaft zu ziehen.

Am selben Tag am Abend fand in Bern eine Mahnwache statt, wo der Uigurische Verein Schweiz, Tibet-Organisationen, Campax und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Neustart der Schweizer China-Politik forderten. Die Schweiz muss die Menschenrechte mindestens gleich stark gewichten wie Wirtschaftsinteressen. In diesem Rahmen forderten wir den Bundesrat auf:

  • die Menschenrechte gegenüber kurzfristigen Wirtschaftsinteressen zu priorisieren. Die Schweiz muss in ihrer neuen China-Strategie den Schutz der Menschenrechte zwingend ins Zentrum stellen,

  • die Einhaltung der Menschenrechte, Arbeitsrechte und die Rechte der Minderheiten im Freihandelsabkommen mit China ausdrücklich zu bekräftigen,

  • sich international und vor allem gegenüber China verstärkt für die sofortige Schliessung der Zwangslager und Einstellung der Zwangsarbeits-Programme in Ostturkestan und Tibet einzusetzen.

Eine gemeinsame Medienmitteilung von: Gesellschaft für bedrohte Völker, Campax, Uigurischer Verein Schweiz, Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF), Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE), Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Lichtenstein (TGSL), Tibetische Frauenorganisation in der Schweiz (TFOS)

Anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2020, fand eine Kundgebung der TGSL (Tibetische Gemeinschaft in der Schweiz& Liechten...