Rechte für Tibeterinnen und Tibeter – auch in der Schweiz!
2013 hat die Schweiz das Freihandelsabkommen mit China unterzeichnet. Seitdem sind die Behörden gegenüber Tibetern strenger geworden. Früher konnten sich Tibeter als "staatenlos" oder mit "Tibet (Volksrepublik China)" registrieren lassen. Seit November 2014 ist nur noch "China (Volksrepublik)" möglich. So ist es auch schwieriger geworden Reisedokumente zu erhalten. Personen, deren Antrag auf Reisepapiere von den chinesischen Behörden verweigert oder abgelehnt wird, können die Schweiz nicht verlassen.
In Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) , der Tibetergmeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein (TGSL), dem Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) und der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) wurde eine schweizweite Kampagne gestartet. Die Petition der Kampagne fordert von der Schweizer Regierung klare Massnahmen gegen Chinas autoritären Einfluss und dass die Grundrechte der Tibeter, auch in der Schweiz, geschützt werden!
Am 12. Juni 2017 fand in Bern im Hotel Kreuz eine Podiumsdiskussion statt mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik sowie Vertreterinnen und Vertretern der tibetischen Gemeinschaft.
Fordern Sie gemeinsam mit uns Politik und Behörden dazu auf,
die Meinungsäusserungsfreiheit zur Situation in Tibet zu garantieren,
Alternativen zur Herkunftsbezeichnung «China» in Ausweisen von Tibeterinnen und Tibetern zu finden,
sich für die Einhaltung der Bewegungsfreiheit von hier lebenden Tibeterinnen und Tibetern stark zu machen,
und den Schutz vor Überwachung und die Einhaltung der Privatsphäre für Tibeterinnen und Tibeter in der Schweiz zu gewährleisten.